July 29, 2026

Stier mit langen hörnern Fotos und Bildmaterial in hoher Auflösung

Finden Sie perfekte Stockfotos, Bilder, Vektorgrafiken, Illustrationen oder 360 °-Panoramabilder zum Thema Rinder mit langen hörnern. Lizenzfrei (RF) und lizenzpflichtig (RM) erhältlich.. Antwort Wie heißen Kühe mit langen Hörnern? Weitere Antworten – Wie heißen die Kühe mit den langen Hörnern Mit ihren langen Hörnern und ihrem dicken Fell scheinen die schottischen Highlander direkt aus der Urzeit zu kommen.

Das Schottische Hochlandrind, Highland Cattle oder Kyloe (schott.-gäl. Bò Gàidhealach „gälisches Rind“) ist eine Rasse des Hausrindes. Sie ist die älteste registrierte Viehrasse (1884).

Beschreibung

Die Rasse stammt aus dem Nordwesten Schottlands und von den Hebriden, wo sie seit Jahrhunderten durch natürliche Selektion die ihr zugeschriebenen Eigenschaften entwickelt hat – das kleinwüchsige und relativ leichte Hochlandrind gilt als gutmütig, robust und langlebig, es eignet sich für die ganzjährige Freilandhaltung auch auf für schwere Rinder ungeeigneten Böden (Mutterkuhhaltung), kalbt leicht und viel, auch ohne menschliche Hilfe. Es liefert mittelrahmige Milch und cholesterinarmes Fleisch.

Ursprünglich gab es zwei Rassen, die normalerweise schwarze und etwas kleinere Kyloe, die auf den Inseln des nordwestlichen Schottland lebte, sowie eine eher rötliche und etwas größere Rasse aus den abgelegenen Highlands. Durch Züchtung wurden beide Rassen eins und erlangten die heute vorherrschende rot-braune Färbung. Die offiziellen Bezeichnungen des Farbspektrums des langhaarigen Fells sind: rot, gelb und schwarz sowie – seltener vorkommend – gestromt (brindle), graubraun (dun) und weiß.

Die langen und sehr symmetrischen Hörner sind in der Regel geschlechtsspezifisch unterschiedlich geformt. Bei Bullen haben sie typischerweise eine kräftige, waagerecht nach vorne gebogene Form. Bei den Kühen sind die Hörner meist deutlich länger und weit ausladend nach oben gebogen.

Die Rasse eignet sich besonders für extensive Weidebewirtschaftung und wird vielfach auch in Beweidungsprojekten eingesetzt. Beim Umgang mit den Tieren ist Respekt vor den langen Hörnern geboten. Eine „Führigkeit“ am Halfter muss trainiert und gepflegt werden, ebenso das Treiben in Pferche.

Heute wird die Rasse weltweit in vielen Ländern gezüchtet. Die ersten Hochlandrinder wurden 1975 nach Deutschland eingeführt, in den Vereinigten Staaten werden sie bereits seit Ende des 19. Jahrhunderts genutzt.

Sogenannte Kleine Highlands ergeben sich entweder bewusst aus selektiver Zuchtauslese oder als Nebenprodukt bei zu früher Bedeckung oder bei sehr magerem Futter, wie ein Vergleich mit der Zucht auf den Hebriden und historische Dokumente belegen.

Vergleich Schottisches Hochlandrind mit anderen Rindern auf die Weidevegetation

In zwei Studien untersuchte man in einem Weideexperiment die Auswirkung von Rindern auf die Weidevegetation, dabei wurden Hochlandrinder mit Original Braunvieh und Angus X Holstein Kreuzungsrindern verglichen. Hochlandrinder sind leichter als andere Rinder, „doch ihre Klauen waren relativ zum Körpergewicht gross, sodass die Bodenbelastung pro Tritt 25% geringer war. Sie machten zudem weniger Schritte und nutzten die Weidefläche am gleichmässigsten. Deshalb wuchsen auf Hochlandrinder-Weiden weniger Trittzeiger. Hochlandrinder waren bei der Auswahl der Futterpflanzen am wenigsten wählerisch.“ Sie fressen auch schlechte Futterpflanzen. „Insgesamt war die Vegetation von Hochlandrinder-Weiden weniger weidetypisch und es wuchsen weniger Unkräuter und Gehölze. Auf den Weiden der extensiven Hochlandrinder fanden sich im Durchschnitt mehr Pflanzenarten. Der Effekt nahm mit der Dauer der Hochlandrinderbeweidung zu. Offensichtlich schont das gleichmässige Fressen und Bewegen dieser Rasse auch empfindliche Pflanzenarten. Extensivrinder fördern deshalb die Artenvielfalt und pflegen die Weide. Dadurch sind sie ein Schlüssel zum Erhalt extensiver Weideflächen.“

Galerie

Literatur

  • Stephan Janz: Highland Cattle – Ikone des schottischen Hochlands. Erling Verlag, Clenze 2020, ISBN 978-3-86263-164-3.
  • Ùna Flora Cochrane: A Keen Eye. Fact and folklore on Scottish highland cattle. Busdubh Publishing, Edinburgh 1996, ISBN 0-9528390-1-6.
  • Friedrich Hardegg, Wolfgang Müller: Robustrinder. Highland Cattle und Galloway. Herkunft – Haltung – Zucht. avBuch – Österreichischer Agrarverlag, Wien 2008, ISBN 978-3-7040-2275-2.
  • Highland Cattle. Journal der Hochlandrinder-Züchter in Deutschland. jährlich, ZDB-ID 2083378-7.

Weblinks

  • Highland Cattle Zuchtverband Niedersachsen e. V. Ausführliche Informationen über Zucht und Haltung von Schottischen Hochlandrindern
  • Verband Deutscher Highland Cattle Züchter und Halter e. V. Ausführliche Rassebeschreibung und weitere übergreifende Informationen in dt. Sprache
  • Magazin Österreichischer Hochlandrinderzüchter für den deutschsprachigen Raum
  • Highland Cattle Society Switzerland
  • Highland Cattle World International Directory

Einzelnachweise


Grey cow Fotos und Bildmaterial in

Grey cow Fotos und Bildmaterial in hoher Auflösung Alamy


Red Highland Cattle (Bos Taurus) Kuh

Red Highland Cattle (Bos Taurus) Kuh mit langen Hörnern auf Wiese


Texas Longhorn Cow Stockfotos und bilder

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Kuh mit langen Hörnern Stockfotografie Alamy

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Eine weiße LonghornKuh mit langen, gebogenen

Eine weiße LonghornKuh mit langen, gebogenen Hörnern und


Aluminiumbild Kuh mit langen Hörnern in

Aluminiumbild Kuh mit langen Hörnern in Badewanne im Kreis


Texas longhorn cattle on pasture Fotos

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Aufmerksames Texas Longhorn Vieh in Steppenlandschaft

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Simmentaler Kuh mit langen Hörnern, Portrait

Simmentaler Kuh mit langen Hörnern, Portrait Stock Photo Adobe Stock


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Eine TEXAS LONGHORN Kuh mit einem prächtigen HörnerRack auf einer


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LonghornKuh Leckt Ihr Gesicht Stockbild Bild

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Ein großer, einschüchternder weißer LonghornStier mit

Ein großer, einschüchternder weißer LonghornStier mit braunen Flecken


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Schottisches Hochlandrind Kuh mit langen Hörnern

Schottisches Hochlandrind Kuh mit langen Hörnern Stock Photo Adobe


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